Anders als bei einer normalen Vorlesestunde ergibt sich beim KinderBuchKino eine besondere Atmosphäre, in der das Vorlesen von Bilderbuchgeschichten sowie die Faszination des Kinos und des Hörspiels zu einem ganz neuen Erlebnis zusammengeführt werden. Bilder aus Kinderbüchern werden mit einem Beamer auf eine Leinwand projiziert, wodurch die Aussagekraft der Illustrationen durch die leuchtende Projektion in besonderer Weise zum Ausdruck kommt. Auf ganz neue Art lernen Kinder Bilderbücher kennen, die Kombination der großformatigen Bilder mit dem Klang der Geräusche und den Worten der Vorleser regt die Phantasie an und weckt die Freude an Büchern und Geschichten.

Thomas Pelzeer ist Vorleser und Sprecher auf der Bühne, vor dem Radiomikrofon und im Hörspielstudio. Beim KinderBuchKino gibt er verschiedenen Figuren der Bilderbücher ihre unverwechselbaren Stimmen und erweckt die Texte mit der guten alten Kunst des Geschichtenerzählens zum Leben.

Thomas Pelzer präsentiert gemeinsam mit der Übersetzerin Ilona Hoppe drei Bilderbücher auf Deutsch und Französisch.

Die folgenden Bücher werden vorgestellt:

Marie Dorléans

"Das große Pferderennen" (Aus dem Französischen von Ina Kronenberger)

(c) 2017, Gerstenberg Verlag, Hildesheim

Das elegante Publikum steht mit sagenhaften Hüten und gezückten Ferngläsern bereit: Gleich findet das große Rennen statt! Vor der Startlinie tänzeln prachtvolle Pferde, die Reiter beäugen ihre Konkurrenten kritisch. Da ertönt der Startschuss und los geht's im gestreckten Galopp. Interessante Reitstile gibt es zu bestaunen, zum Beispiel das Schaukelpferd mit der Nummer 9 oder die Nummer 30 mit Sessel statt Sattel und stilvoller Teetasse. Aber nicht jeder schafft es über die Ziellinie. Zum Schluss gibt es einen überraschenden Sieger.

Gilles Bachelet

"Die irrste Katze der Welt" (Aus dem Französischen von Kathrin Jokusch)

(c) 2009, Gerstenberg Verlag, Hildesheim

Gilles Bachelts Katze ist ziemlich dick, sehr lieb und etwas verrückt. Wie alle anderen Katzen dieser Welt auch verschläft sie gern die meiste Zeit des Tages, besteht darauf, dass man ihr das Trockenfutter in den Napf füllt, und putzt sich äußerst gründlich. aber in ein paar kleinen Details unterscheidet sie sich auf merkwürdige Weise von ihren Artgenossen. Sie schafft es beispielsweise nicht, beim Fallen auf ihren Füßen zu landen. Und ihre Rüsselknochen veranlassten bereits einen Experten, sich zu diesem ganz besonderen Tier zu äußern. Auch wenn bis heute nicht hundertprozentig klar ist, zu welcher Rasse diese Katze gehört, so steht doch fest, dass sie das beste aller Haustiere ist.

 

Emmanuelle Pollack/Barroux (Ill.)

„Kako, der Schreckliche“ (Aus dem Französischen von Babette Blume)

© 2016, Mixtvision, München

Dies ist die wahre Geschichte eines Nilpferds, das Anfang des 20. Jahrhunderts in einem Pariser Zoo aufwuchs. Dies ist eine Geschichte ohne Happy End.

Kako kommt eines Tages in einer Kiste aus Afrika im Pariser Zoo an. Zoowärter Simon kümmert sich mit viel Liebe und Hingabe um das kleine Nilpferd. Es wächst zu einem stattlichen Tier heran, wird zum Zuschauermagnet und bekommt dank seiner riesigen Stoßzähne den Namen Der Schreckliche. Dabei ist er liebenswert und pflegeleicht. Bis eines Tages …